dofollow? nope - i don't follow!

Freitag, 6. Juni 2014

Aus gegebenem Anlass melde ich mich heute mit einem Thema zurück, das in der Blogosphäre immer wieder für Verwirrung und schließlich für unwissende Handlungen sorgt.
Heute beschäftigen wir uns mit dem Thema Do Follow Links und unseriösen Kooperations "Angeboten".




Bei den sogenannten "Do Follow" Links handelt es sich um Hyperlinks, die besonders gern von Unternehmen gefordert werden.
Sie bezwecken, dass nicht nur direkt auf das Unternehmen verlinkt wird, sondern ist auch noch dem Aufstieg im Page Ranking der Suchmaschine Google dienlich; für das Unternehmen und letztlich für euch!
Dies bedeutet also, dass das Unternehmen bei Google schneller gefunden wird, da es immer weiter nach oben wandert - selbiges mit eurem Blog.

Da natürlich jede Firma gerne oft und einfach bei Google gefunden werden möchte, sind sie bereit, für einen DoFollow Link zu bezahlen, den die Bloggerinnen und Blogger auf ihren Präsenzen einbinden. Natürlich bitte ungekennzeichnet! Meist ist der Betrag unverschämt gering - aber zum Thema Abzocke kommen wir später noch.

Was allerdings JEDES Unternehmen, JEDE Agentur oder weiß der Herr noch eins verschweigt - die Richtlinien von Google und das in Deutschland geltende Telemediengesetz!




Kürzlich erreichte mich ein Angebot einer Agentur, dessen Mitarbeiter sich damit brüstete, bei einer meiner favorisierten Blogger Communities tätig gewesen zu sein, die in ihrer damaligen Form leider nicht mehr existiert.
Da ich dieser Community voll und ganz vertraut habe, dachte ich schon zu Beginn der Mail "Endlich mal wieder ein seriöses Angebot".
Was ich dann allerdings zu Lesen bekam, riss mir die Kinnlade nach unten.


[...] "Das Unternehmen würde gerne, dass Du zu Ihnen hin verlinkst [Do-Follow] ("kann gekennzeichnet sein, wenn gewollt".[...] 
[...] "Vergütung dafür 60 € Gutschein oder bar."[...]



Meine Reaktion

[...] "allerdings habe ich einen Bedingungspunkt zur Kooperation entdeckt, den ich so nicht verantworten kann und mich auch nicht strafbar machen möchte.
Das Unternehmen möchte, dass ein Do-Follow Link gesetzt wird. Da allerdings für die Verlinkung eine Vergütung im Sinne des Gutscheins für ein Produkt aus dem Shop erfolgt und das bei google verboten ist (gekaufter Do-Follow Link / hinzu kommt, dass eine Nennung unbedingt notwendig ist, jedoch diese Aktion auch nicht legaler macht), würde ich mich somit strafbar machen und mit Garantie auch mein hohes Pageranking verlieren; wenn ich nicht gar komplett aus der Suchmaschine ausgeschlossen werde.
Da sich nicht alle Blogger/innen damit auskennen und sich damit schon reihenhaft Leute in Schwierigkeiten gebracht haben, wäre es besser, solche Kooperationen entweder direkt zu unterbinden und die Bedingungspunkte ändern zu lassen und das den Unternehmen auch genau so zu begründen, oder ganz klar die Blogger darauf hinzuweisen, wie die Rechtslage diesbezüglich aussieht.



Eine normale Verlinkung mit der zugehörigen Produktvorstellung ist überhaupt kein Problem und absolut gerechtfertigt, aber kein gekauftes Do-Follow!
Demnach möchte ich die Kooperation mit diesem Unternehmen unter diesen Bedingungen nicht unterstützen."[...]


Eine "normale" Verlinkung meint hierbei übrigens eine NoFollow Verlinkung.
NoFollow bedeutet, dass die Verlinkung von Google ignoriert wird und kein steigen des Page Rankings der Suchmaschine zur Folge hat.


Die Antwort


"Hallo Missy, ich hatte Dir doch geschrieben, dass Du es kennzeichnen kannst. Dann ist es in keinem Fall strafbar und wird von Google akzeptiert bzw. ist deren Richtlinie."


Wie ihr im nachfolgenden Punkt lesen werdet, ist diese Aussage schlichtweg falsch.
Von "können" ist außerdem keine Rede - es ist Pflicht!


Do Follow Links an sich sind nicht strafbar, wenn sie auf Webseiten verlinken, die euch dafür nicht bezahlt haben. Das wären beispielsweise Blogs, Foren, Communities oder Vergleichbares.
Wenn ihr also einer qualitativ hochwertigen Präsenz dazu verhelfen möchtet, bekannter zu werden.

Sobald allerdings Geld ins Spiel kommt, ändert sich die Rechtslage nicht nur bei Google, sondern auch vor dem Gesetz!

Hierbei verwandelt sich der anfängliche Produkt Bericht in Werbung, die ganz klar gekennzeichnet werden MUSS.
Da oftmals bezüglich des Schreibstils nicht auffällt, ob es sich dabei nun um Werbung oder einen persönlichen Testbericht handelt und somit nicht mehr klar unterschieden werden kann, ist eine Kennzeichnung wie beispielsweise "sponsored Post", "sponsored link" oder "Advertise" laut Google notwendig
Dass nicht jeder Produkt Bericht gleichzeitig Werbung in der Form ist, wie wir sie als Werbespots oder Werbetexte kennen und dennoch einen real durchgeführten Test mit ehrlichem Feedback beinhalten kann, ist die wohl gängigste Form. Hierbei geht es allein um den gesetzten DoFollow Link!
Laut der aktuellen Richtlinien von Google, die ich euch am Ende dieses Punktes verlinken werde, muss die Information nicht nur im Beitrag selbst, sondern schon im Titel des Beitrages ersichtlich sein.
Ferner betitelt Google dieses Verhalten als Spam, um, wie bereits vorhin erwähnt, das Page Ranking zu manipulieren.

Dies hat zur Konsequenz, dass nicht nur dem Unternehmen und vor allem dem Blogger eine deftige Abmahnung drohen kann, sondern vor allem der Ausschluss aus der Suchmaschine Google beider Parteien.
Euer Blog wird dann also nicht mehr über Suchbegriffe gefunden und verliert somit seinen Wert und seine Präsenz.


Desweiteren verstoßen nicht gekennzeichnete Links gegen das in Deutschland geltende Telemediengesetz und können somit auch rechtliche Konsequenzen mit sich bringen.
Besonders zu beachten ist hierbei § 6 und ein Nachfolgesatz.

§ 6 : "Kommerzielle Kommunikationen müssen klar als solche zu erkennen sein."
Ein Verstoß ist unter dem Aspekt des Vorsprungs durch Rechtsbruch gem. § 4 Nr. 11 UWG wettbewerbswidrig.

Weitere Informationen zum Thema DoFollow Links findet ihr *HIER*. Das sind die offiziellen Richtlinien von Google. 

Außerdem ist es ratsam, sich mit dem Telemediengesetz vertraut zu machen, da Blogs ebenfalls zu diesem zählen.
Das in Deutschland geltende Telemediengesetz findet ihr *HIER*.




Abschließend bleibt nur zu sagen: Liebe Bloggerinnen und Blogger, lasst euch nicht veräppeln!

Angebote dieser Art bedienen sich einer Dreistigkeit, die eigentlich kaum zu überbieten ist.
Dass Unternehmen gerne versuchen Blogs auszubeuten ist, denke ich, inzwischen jedem bekannt und auch nichts neues, allerdings würde ich dennoch dazu appellieren, niemals für ein geringes Einkommen eine Konsequenz dieser Art zu riskieren.

Angebote dieser Art sind übrigens gleichzeitig ein Beleg dafür, in wie fern der Blogger für seine Arbeit respektiert wird - nämlich gar nicht.
Respekt beider Seiten ist allerdings unerlässlich, um eine angenehme Kooperation auf Augenhöhe zu bedienen.

Außerdem rate ich stets dazu sich bei solchen Themen selbst zu informieren. Es ist immer schön und gut, sich mit anderen Bloggern über Themen diesbezüglich auszutauschen - wie sich in den meisten Fällen allerdings zeigt, kennen viele die aktuelle Rechtslage schlichtweg nicht. Dies gilt genauso für Firmen!
Deshalb druckt euch das deutsche Telemediengesetz und die Google Richtlinien aus und studiert sie genau. In jedem Zweifelsfall könnt ihr euch dann direkt einlesen und habt Klarheit.


Habt ihr sonst noch eine Frage zum Thema?
Habt ihr auch bereits Kontakt mit solcherlei Angeboten gehabt?
Wie steht ihr dem Verhalten der Firmen und Agenturen diesbezüglich gegenüber?


Kommentare:

  1. Schön erklärt. Ich fand das Thema bisher auch recht schwierig, zumal es oft auch in zusammenhang mit Missgunst in Bezug auf steigende Bekanntheit anderer, verlinkter Blogger gebracht wurde. Du hast toll aufgesplittet, wann man DoFollow nutzen darf und wann man es zur eigenen Sicherheit besser lassen sollte. Traurig, dass die Firmen da oftmals nicht daran denken, was es für die Blogger (aber auch für sie selbst, was mich eigentlich viel mehr wundert) bedeuten könnte. Fraglich ist wohl aber auch wie oft solche Links schlussendlich wirklich auffallen, bzw. wie genau Google nachprüfen kann, ob Geld geflossen ist oder das einfach aus Verbundenheit zum Unternehmen passiert ist.

    Ich habe bisher (Blog ist auch eher klein) nur Kooperationen im Zusammenhang mit PR-Samples gehabt. Vor direkten Angeboten mit Barauszahlungen scheue ich mich sehr, denn dann müsste man ja theoretisch auch einen Gewerbeschein besitzen (man verdient ja Geld dazu). Grundsätzlich finde ich es aber schön, wenn die Arbeit von Bloggern, auch im Sinen des finanziellen Feedbacks, wertgeschätzt wird.

    Liebe Grüße
    JuJu

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das ist korrekt.
      Sobald du mit dem Blog Geld verdienst, ist das gewerbepflichtig.

      Löschen
  2. Vielen lieben Dank für deinen Beitrag! Ich habe jetzt meine erste Anfrage überhaupt bekommen und mich vorher noch gar nicht mit dem Thema beschäftigt. Dank dir habe ich jetzt zumindest Hintergrundwissen und endlich auch kapiert, was diese Do-Follow und No-Follow Links sind. :)

    AntwortenLöschen
  3. Der Beitrag ist dir wirklich gelungen! Ich finde es oft eine Frechheit, was die Firmen einem anbieten und habe da auch mehrere Absagen verteilt. Erst jetzt habe ich einen Gewerbeschein beantragt, damit ich in dieser Sache eine gewisse Sicherheit habe.
    Aber das Thema zum Do-Follow und No-Follow wird oft nicht richtig diskutiert bzw. erklärt, weshalb sehr wenige eine Ahnung davon haben.
    Ich überlege mir auch schon in diese Richtung einen Blogpost zu machen. Generell was das Thema Kommerzialisierung anzusprechen und darzulegen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dankeschön (:

      Mach das auf jeden Fall. Es kann nicht genügend Beiträge zu diesem Thema geben!

      Löschen
  4. Also.... wenn ich jetzt ein Produkt vorstelle was ich mir selber gekauft habe und dann sage: Hier hab ich das bestellt und den Shop verlinke - einfach weil ich mit dem Versand z.B. gute Erfahrung gemacht habe... dann ist das doch ein freiweilliger do-follow Link um den mich keiner gebeten hat und für den ich nichts bekommen! Aber wie will google das erkennen? Bzw. was wäre wenn ich was dafür bekäme - wie will google das erkennen?
    Ich war noch nicht in einer Situation wo ich sowas gefragt wurde, aber das ist der Teil daran den ich nicht verstehe!
    Wenn ich jetzt eine Kooperation hätte könnte ich z.B. den Shop verlinken, müsste dann aber(bei Blogger) das Häkchen bei no-follow setzen, richtig!?
    Auf jeden Fall gut das du das mal schreibst =)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wenn du das Produkt selbst gekauft hast und dann sagst, das Unternehmen hat ein DoFollow verdient, dann ist es, wie oben beschrieben, eher eine Art Belohnung und ist erlaubt.
      Nun ganz einfach. Wenn sich DoFollow Links für ein bestimmtes Unternehmen häufen und dadurch ein Spam entsteht, geht google dem mit Sicherheit auf den Grund. Wie man aus den Richtlinien herauslesen kann, scheuen sich Mitarbeiter von Google auch nicht, auffällige Seitenbetreiber zu kontaktieren und eine Stellungnahme einzufordern. Spätestens dann sollte einem klar sein, dass man "erwischt" wurde.

      Löschen
    2. Also wenn ich jetzt 10mal eine Shop mit doFollow verlinke kann es sein dass das mal jemand überprüft... okayyy weil ich immer dachte: oh gott dann verlinke ich mal was weil ich es toll finde und werde sofort für die suchmaschinen gesperrt =D
      Was ist mit Leuten die oft ziemlich eindeutig Werbung machen, aber das nie kennzeichnen? Ich bin und will auch keine Petze sein, aber eine Bloggerin ist da ziemlich heftig am werk und ich finde das echt nicht in Ordnung! Andere halten sich an Regeln und kriegen dafür nix und manche kassieren munter ab ohne Kennzeichnung... muss man das einfach hinnehmen? =/

      Löschen
    3. Nein, hinnehmen muss man dies nicht.

      Wenn der Umstand sehr stört, klicke mal auf den Link zu den google Richtlinien, den ich oben verlinkt habe. Ganz Ende der Seite befindet sich ein Link, der zu einem Kontaktformular mit Google führt. Da kann man sowas angeben, wenn man sich ganz sicher ist!

      Löschen
  5. Da wäre ich allerdings sehr vorsichtig, ob ich hier jemanden "melde"!! Mir wurde auch schon einige male unterstellt bei bestimmten Beiträgen, ich hätte nichts gekennzeichnet obwohl es ja "soooo klar ersichtlich" wäre, dass ich es gesponsort bekommen hätte.
    Aber es war NICHT gesponsort, 'Schuhe waren SELBST gekauft und diese Behauptungen finde ich dann schon sehr dreist! Hätte mich da jemand gemeldet nach dem Motto "die zeigt sonst nie Schuhe oder Klamotten, das KANN ja nur gesponsort gewesen sein!" hätte ich massiv Probleme an den Hals bekommen obwohl ich völlig unschuldig bin.

    Also kann ich wirklich nur appellieren, hier nur tätig zu werden wenn man 100% sicher ist und nicht nur irgendwelche Vermutungen hat. Wenn mich an einem Blog was stört, dann entabonniere ich ihn und gut ist'!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das sehe ich genauso. Vor allem, wenn man keine 100% igen Beweise hat, wäre das weder gerechtfertigt, noch fair. Deswegen habe ich auch hingeschrieben "wenn man sich ganz sicher ist". Es sollte der letzte Weg sein, jemanden aufgrund von Vermutungen in Schwierigkeiten zu bringen.

      Löschen
    2. Neee wie gesagt, ich renn da nicht sofort los und ich weiß dass das ein schwieriges Thema ist. Aber mich hat auch einfach interessiert ob man als privat Person was sagen könnte... Ich werde da nicht weiter unternehmen! =) Jeder bekommt irgendwann eh das was er verdient ;-)

      Löschen
  6. Hallo,
    endlich jemand der dieses ganze Thema so verständlich erklärt das auch ich es verstehe. Vielen Dank!!! Die einzige Frage die jetzt noch bleibt ist: "wie setzt man denn bei Wordpress solche NoFollow Links? " Mein können beschränkt sich da bislang nur auf einfache verlinkungen.

    Liebe Grüße,
    Beate
    http://www.influswelt.de

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Freut mich, wenn ich dir weiterhelfen konnte und bezüglich dieses Themas etwas Licht ins Dunkel bringen konnte.

      Sobald du auf einem Wort einen Link einfügen möchtest, geht ein Fenster auf, bei dem du dann die Linkadresse eingibst und durch ein Häkchen bestimmst, ob der Link in diesem oder einem neuen Fenster geöffnet werden soll.
      Direkt unter dieser Option steht der Punkt "Attribut 'rel=nofollow' hinzufügen". Wenn du dieses Kästchen bestätigst, wird der Link auf NoFollow gesetzt.

      Löschen
    2. Hmmm komisch... bei mir ist nur die Möglichkeit das Häkchen fürs neue Tab zu setzen... dadrunter kommt nur noch eine Auswahl um auf bestehende Beiträge des Blogs zuverlinken, bei mir :(

      Löschen
    3. Dann hast du das NoFollow Plugin bereits installiert und alle deine Links werden grundsätzlich als NoFollow veröffentlicht. Alles gut! (:

      Löschen
    4. *daumenhoch* muss ich meinen Mann loben :) Vielen Dank dir für die Hilfe :)

      Löschen
  7. Toller Beitrag! Ich bin mir über das Thema auch noch gar nicht sooo lange im Klaren, aber seitdem erschreckt es mich immer wieder, was Firmen einem "andrehen" wollen. Deinen Post finde ich daher sehr übersichtlich und gut erklärt (und hab ihn auch gleich mal bei Twitter weiter gestreut XD).
    Weiter oben meinte jemand, dass man für PR-Samples noch kein Gewerbe braucht. Ich muß ehrlich sagen, dass mich das Thema immer total irritiert. Irgendwo hab ich mal gelesen, dass Samples aber als "geldwerter Vorteil" gelten und somit auch in die Steuer rein müssen? Ich blick das ganze echt nicht, hast Du da vielleicht mehr Wissen? :) (zu meiner persönlichen Beruhigung hab ich bisher eh nur ein PR-Sample erhalten, also bin ich da relativ safe, egal wie das Thema eigentlich zu bewerten ist *hihi*)
    LG
    Nyxx

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das Thema mit den PR Samples ist weitaus komplizierter.

      Für PR Samples gibt es nämlich zwei Regelungen beziehungsweise zwei Grundsätze, von denen der eine den anderen ausschließt. Das heißt also im Prinzip, wie genau es richtig ist, kann ich selbst nicht sagen.
      Die eine Regelung besagt die von dir genannte, dass Samples geldwerter Vorteil sind, die andere wieder rum besagt aber, dass PR Samples als Geschenk zu werten sind und daher nicht angegeben werden müssen und auch nicht als Bezahlung zu werten sind.

      Dafür gibt es aber garantiert wieder Schlupflöcher, so wie eigentlich für jedes Gesetz. Demnach denke ich, je nachdem um was es sich handelt, wird dann eine der beiden Grundsätze in Kraft treten.

      Löschen
    2. ich hab mal gelesen dass man mein zuständigen Finanzamt nachfragen sollte, wie das zu werten ist. hab ich selbst aber nicht gemacht, weil mir das ehrlich gesagt zu doof ist...

      Löschen
  8. super erklärt! Man muss doch aber auch, soweit ich weiß, kennzeichnen, wenn man z.B. was gesponsort bekommen hat, richtig? Man schreibt also "sponsored" und macht es trotzdem als no-follow - richtig?

    Ich finde es gut und wichtig, dass die größere Blogger Bloganfänger über sowas aufklären. Ich wusste sowas bis vor kurzem auch nicht, ist ja auch nicht immer direkt klar ersichtlich.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Genau, das ist vollkommen richtig.

      Gesponsorte Artikel, also in dem Fall PR Samples, müssen genauso gekennzeichnet werden und wenn man das Unternehmen verlinkt, dann auf jeden Fall NoFollow. Ansonsten wird auch hier wieder der Verdacht lauter, dass wenn es sich um DoFollow handelt, auch hierfür eine Bezahlung statt gefunden hat.

      Löschen
    2. @Artea wobei ich hier mit 'sponsored' vorsichtig wäre. Für viele ist das gleichbedeutend mit einem bezahlten Beitrag. Zwar sind PR Samples auch keine Geschenke, sondern eine Art Bezahlung durch Produkte, aber ich denke der Unterschied ist klar. Ich würde es als 'PR-Samples' oder wenigstens 'sponsored products' oder so etwas betiteln oder eben in einem Satz erwähnen, dass dir die Sachen zu Verfügung gestellt wurde. Einfach, damit es keine Missverständnisse gibt.

      Löschen
  9. Der Post ist super geschrieben, ABER wie setze ich den Link auf Nowfollow? Wie muss ich das dann ändern , wenn ich einen Link einfüge? Angenommen ich schreibe : "das Produkt bekommt ihr *hier*" und verlinke dann das hier auf die Seite des Geschäfts. Ist das dann ein dofollow Link? Muss ich irgendwas vorne ran setzen, dass es ein nofollow Link wird?
    Schonmal danke für die Antwort :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Sobald du auf einem Wort einen Link einfügen möchtest, geht ein Fenster auf, bei dem du dann die Linkadresse eingibst und durch ein Häkchen bestimmst, ob der Link in diesem oder einem neuen Fenster geöffnet werden soll.Direkt unter dieser Option steht der Punkt "Attribut 'rel=nofollow' hinzufügen". Wenn du dieses Kästchen bestätigst, wird der Link auf NoFollow gesetzt.

      Löschen
    2. Hallo Süße,
      danke für Deinen Post!
      Mir war das mit den Do- und Nofollow Links noch gar nicht so bewusst. Ich habe also unwissend immer Dofollow Links gesetzt, weil ich das Häkchen nie angeklickt hatte... Nur das "im neuen Fenster öffnen", das da drunter war mir nie klar... Hm, ich verstehe Englisch zwar, aber dass die Beschreibung komplett auf Englisch ist, doof!
      Also setze ich künftig ein Häkchen bei rel=nofollow?!
      Lieben Gruß
      Janine

      Löschen
  10. Obwohl ich von vielerlei "Webkram" Ahnung hab, wusste ich von den Do-Follow links nicht.
    Woran erkenne ich so einen Link technisch?
    Ich hab auch schon Angebote erhalten die ich dankend abgelehnt habe. Mein Blog ist ein Meinungsaustausch keine Kommerzplattform xD

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Solche Angebote solltest du besser auch immer ablehnen. Das ist dreist.

      Löschen
  11. Vielen Dank für diesen Post. Hat mir so einiges klar gemacht :)
    Bis jetzt habe ich solch Angebote nicht bekommen, aber ich möchte mit meinem kleinen Blog auch kein Geld verdienen.
    Trotzdem ist es gut zu wissen.

    Sehr lieb, dass du dir die Mühe gemacht und alles verständlich erklärt hast. <3

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Sehr gerne, freut mich, wenn der Post geholfen hat (:

      Löschen
  12. Na zum Glück muss ich mich mit sowas nicht beschäftigen, das wär mir schon wieder zu kompliziert xD
    Was genau ist denn der Unterschied zwischen einem normalen Link und einem "Do Follow Link"? Ich hab das noch nie gehört...

    Na ja ich bin jedenfalls echt froh, dass mein Blog so rein privat ist und ich keine Kooperationen und ähnliches habe, da muss man ja echt aufpassen...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Normale Verlinkungen gibt es nicht. Es gibt nur Do-Follow oder No-Follow.

      Löschen
  13. Herzlichen Dank für Deinen ausführlichen Artikel. Ich arbeite gerade selbst an einer kleinen rechtlichen Zusammenfassung für Blogger. Wäre es in Ordnung, wenn ich Dich verlinke? Kann allerdings noch etwas dauern. Ganz liebe Grüße.

    AntwortenLöschen
  14. Das ist gut zu wissen. Danke für die eindeutige Erklärung. :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Bitte sehr, freut mich, wenn der Beitrag geholfen hat (:

      Löschen
  15. Meine Erfahrung ist, dass sich Agenturen immer mit der Begründung aus der Schlinge ziehen, dass es keine Werbung ist, wenn man sich tatsächlich vorstellen könnte, im betreffenden Shop zu bestellen und in dem Fall dann keine Kennzeichnung notwendig wäre.
    Allerdings kann ich nicht sagen, ob man vorm Gesetz mit dieser Begründung durch kommen würde. Eigentlich kann ich es mir nicht vorstellen, aber das scheint man in den betreffenden Agenturen anders zu sehen...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, das hat die betreffende Person, die mir die E-Mail schrieb, auch mehrfach geschrieben "du musst dir wirklich vorstellen können, da zu bestellen". Ich finde das nach wie vor lächerlich, sich mit sowas aus der Affäre ziehen zu wollen. Prinzipiell bin ich mir sicher, dass auch diese Formulierung vor einem Gericht nichts ändert - wie will man das beweisen?
      Einige betreffende Agenturen sehen das anders, weil sie sich schlichtweg nicht mit dem Thema auseinandergesetzt haben. Die wissen das selbst nicht, was sie da eigentlich nicht nur für Blogger, sondern vor allem für das eigene Unternehmen anrichten. Im Endeffekt wäre mir das ja egal, wenn sie dafür ihre Strafe bekommen, die Blogger hängen aber leider auch mit drin. Das ärgert mich.

      Löschen
  16. Habe heute gerade eine Anfrage bekommen von einem sehr bekannten Anbieter der möchte das ich einen do-follow Link setze und vollkommen natürlich über das Unternehmen schreibe, sodass man nicht merkt, dass es Werbung ist, aber keinesfalls eine Kennzeichnung anbringe. ;)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich hoffe ja, dass du die für die richtige Entscheidung dabei getroffen hast

      Löschen
  17. Danke für den ausführlichen Bericht! :) Ich habe gerade heute morgen eine Absage einer Agentur bekommen, weil ich ihnen freundlich erklärt habe, dass ich mich nicht strafbar machen möchte etc.. Daraufhin waren sie sehr kurz angebunden. :D
    Jetzt dachte ich schon ich hätte mich vielleicht angestellt und es wäre gar nicht so schlimm den Link auf dofollow zu setzten, aber dank deines Berichts bin ich mir sicher, dass ich richtig gehandelt habe. :)

    Liebe Grüße, Anni

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Du hast vollkommen richtig gehandelt. Das ist es auf keinen Fall wert und wenn man sieht, wie die Firma dann reagiert weiß man genau, wie es um die Seriosität bestellt ist.

      Löschen